Miasmatische Homöopathie
Miasmatische Homöopathie
Die miasmatische Homöopathie ist eine erweiterte Form der klassischen Homöopathie. Sie betrachtet nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern auch auf tiefliegende Wurzeln, die sich im Laufe des Lebens entwickelt haben können - körperliche, emotionale oder erbliche Belastungen.
In der miasmatischen Homöopathie wird davon ausgegangen, dass bestimmte familiäre und individuelle Muster sich über Generationen hinweg weitergeben und das persönliche Befinden beeinflussen können. Ziel ist es, mit individuell ausgewählten homöopathischen Mitteln Impulse zu setzen, die die Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht bringen.
Was zeichnet die miasmatische Homöopathie aus?
- Betrachtung des Menschen in seiner Gesamtheit
- Erkennen möglicher Hintergrundmuster (Miasmen)
- Individuelle Auswahl homöopathischer Mittel entsprechend der persönlichen Situation
- Langfristige Begleitung und regelmäßigen Verlaufsgesprächen
- Sanfte Impulse, die körperliche und emotionale Ebenen berücksichtigen
Wie läuft eine miasmatische Behandlung ab?
1. Ausführliches Erstgespräch
Im ausführlichen Erstgespräch nehme ich deine Krankengeschichte, Familienhintergründe und alle Beschwerden auf, sowohl die aktuellen als auch die seit der Geburt sowie deine Lebenssituation.
2. Analyse möglicher Muster
Nach diesem Termin werde ich die gesammelten Informationen auswerten und entsprechende Symptome repertorisieren.
3. Individuelle Mittelauswahl
Auf Grundlage der Gesamtschau wähle ich ein individuell passendes homöopathisches Mittel aus und bespreche die Einnahme und das weitere Vorgehen mit dir.
Falls du kurze Rückfragen z. B. zum Mittel haben solltest, kannst du dich gerne zwischendurch per E-Mail oder Telefon melden.
4. Weiterführende Begleitung
Regelmäßige Termine (alle 3 bis 8 Wochen je nach Beschwerden) sind wichtig und helfen dabei, Veränderungen wahrzunehmen und die Behandlung eventuell anzupassen.
»Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.«
-Christian Morgenstern-
Grundsätzlich gilt auch:
Die Homöopathie wird von der evidenzbasierten Medizin (landläufig Schulmedizin) kaum anerkannt. Dagegen wohl als besondere Therapierichtung vom Gesetzgeber. Homöopathische Präparate unterliegen strengen Zulassungsbestimmungen, vor allem, wenn Anwendungsgebiete beansprucht werden. Soweit diese homöopathisch zubereiteten Produkte keine Zulassung, sondern eine Registrierung besitzen oder von der Registrierung freigeschaltet sind, werden für diese nach den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes auch keine Anwendungsgebiete ausgewiesen. Hier entscheiden das Wissen und die Erfahrung des Anwenders, respektive Verordners.